Motivation. Zwischen Couch und Laufschuh.

Ich werde oft gefragt, wo ich denn meine Motivation hernehme, so aktiv zu sein und so viel Sport zu machen.

Dazu muss man sagen: Sport ist für mich keine Qual, Sport ist einfach ein täglicher Teil meines Lebens, ohne den ich ganz schrecklich unausgeglichen bin. Deswegen fällt es mir natürlich recht leicht, Louise in die Kraxe zu packen, und loszumarschieren.

Dazu kommt, dass das Bergsteigen in meinem ersten Jahr als Mama die einfachste Möglichkeit war, Louise zum Schlafen zu bewegen.
Ich hab alles probiert, das beste, was tagsüber zuverlässig funktioniert hat, war das rhythmische Schaukeln in der Babytrage vorn an meinem Bauch. Und da hier einige Berge rumstehen, hatte ich viel Auswahl, täglich irgendwo anders hochzulaufen.

Ein netter Nebeneffekt war natürlich, dass mein Babybauch sich ziemlich schnell irgendwo am Berg von mir verabschiedet hat.
Meine Mutter sagte oft: “Machs Dir doch gemütlich zuhause, Du musst Dir ja nicht täglich so viel zumuten”. Ich hab’s probiert. Wirklich. Aber Tage zuhause waren für mich einfach nur anstrengend. Louise war unausgeglichen, und ich gleich mit. Das hat sie leider von mir geerbt.

Sie braucht wahnsinnig viel Auslauf und ist unglaublich aktiv, sodass ich mittlerweile diejenige bin, die Abends am Krückstock geht.
Nach gefühlten 100 Runden Bobbycar Rennen, und Trampolin springen, nachdem ich schon zehn Kilometer laufen war, bin ich fix und fertig, während Louise noch immer durch den Garten fetzt.

Man sagt ja, dass, wenn man in der Schwangerschaft sportlich aktiv ist, man eher auch ein sportliches Kind bekommt. Bei der nächsten Schwangerschaft, falls mir noch eine gegönnt sei, werde ich definitiv nur liegen. Noch so ein aktives Kind pack ich nicht!

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