Auf den Hanf gekommen

Von Körndlfetischisten und Bergsteiger-Nahrung

Mein Mann ist ein Körndlfetischist. Wenn er im Bioladen vor dem Körner – Regal steht, kann ich mir sicher sein, dass danach Chia, Quinoa, Amaranth und Co. in unserem Wagen landen. Die ganze Welt des sogenannten Superfoods, trifft sich zum lockeren Austausch in unserem Einkaufswagen.

Mittlerweile lade ich sie alle energisch wieder aus.

Es ist einfach absolut unnötig, dass wir in Deutschland Chia – Samen und Co. essen müssen, die in Bolivien, Peru und Mexiko in mittlerweile riesigen Monokulturen unter widrigsten Bedingungen angebaut werden und danach noch quer über den Planeten verschifft werden.

Wir haben doch mindestens genauso gutes „Superfood“ auf unseren heimischen Böden!

Ganz ohne lange Transportwege und literweise Pestiziden. Nur vielleicht mit weniger Hipster-tauglichen Namen…

Leinsamen zum Beispiel.

Und Hanf!

Hanf? Ja. Nicht zum Rauchen, nicht für Seile. Zum Essen.

Es gibt mittlerweile Hanfsamen zum Knabbern und für Smoothies, Hanföle zum Kochen, Hanftee zum Entspannen und vieles mehr.

Angebaut bei uns dahoam. Ohne Pestizide. Ohne lange Transportwege. Und mindestens genauso „super“ wie Chia, Amaranth und Co.

Was kann Hanf?

Hanf liefert als Lebensmittel wichtige Omega-3-Fettsäuren, ist also DIE pflanzliche Alternative zu Fischöl. Wir essen zwar (seltenst) Fisch, aber kein Fleisch, deswegen achten wir durchaus darauf, genügend Omega 3, Aminosäuren und Proteine zu uns zu nehmen.

Bei uns gibt’s dann ein bisserl Hanföl in den Salat, ein paar Hanfsamen ins Müsli und ich nehme morgens 4 Tropfen CBD-Extrakt ein.

Nur damit es nicht zu Verwirrungen kommt: der Hanf, der hier verarbeitet wird, enthält kein THC! Es macht also nicht „high“ und ist kein legaler Joint zum Essen 🙂

Unter CBD hingegen versteht man Cannabidol. CBD gehört zu den Cannabinoiden, die auch im Körper selbst vorkommen und zur Regelung unseres Zentralnervensystems beitragen. Das Extrakt ahmt diese Cannabinoide nach und hilft so bei der Aufrechterhaltung der inneren Balance, der Regulierung des Blutdrucks, des Schlaf-Wach-Rhythmus, oder des Immunsystems.

Und wo gibt’s das?

Bei allen Produkten, die wir konsumieren, ist mir besonders wichtig, dass sie möglichst regional und möglichst Bio sind und unter möglichst fairen Arbeitsbedingungen hergestellt werden.

Deswegen: am besten beim Deep Nature Project.

Das Deep Nature Project ist ein österreichisches Unternehmen, das vor 6 Jahren von zwei Frauen gegründet wurde und im letzten Jahr auch die Auszeichnung als „familienfreundlichster Betrieb“ im Burgenland erhalten hat. Unter dem Namen MEDIHEMP vertreiben sie Hanflebensmittel, die komplett Bio-zertifiziert und in Österreich hergestellt sind. Dabei wird die ganze Pflanze verwendet: von der Schäbe bis zu den Blättern. Mittlerweile sind sie damit führend in Europa.

Hier geht’s direkt zum DeepNatureProject: https://bit.ly/3h19sCi

Was gibt’s da?

Hanftee! Mega lecker, ohne Koffein, aber genauso wach-machend. Mega lecker mit Zitrone und Honig.

Hier geht’s direkt zum Produkt  https://bit.ly/3vFnXjq

Hanföl! Für Salate, ins Joghurt, oder pur. https://bit.ly/3vGDH5z

Hanfsamen! Ins Brot, ins Müsli, in den Salat. Und mein körndlaffiner Ehemann snackt sie gern auch einfach pur aus der Hand. https://bit.ly/3eXQZns

Und noch viel mehr! CBD-Extrakte, CBD-Kapseln, Hanfkosmetik, Hanfproteine…

Rezept: Bergsteiger – Porridge mit Hanfsamen

Meine liebste Bergjause? Porridge!

Egal zu welcher Tageszeit, ich habe immer ein Marmeladenglas voll mit trockenem Porridge im Rucksack. Mit Wasser aus der Trinkflasche ist es sofort angerührt und falls ich es doch nicht esse, kann es einfach im Schrank auf die nächste Bergtour warten.

  • 6 EL Haferflocken
  • 2 EL Leinsamen
  • 2 EL Hanfsamen
  • 1 EL Kokosraspel
  • 1 EL Sonnenblumenkerne
  • ein paar Tropfen Hanföl
  • ein paar Rosinen
  • je nach Lust und Laune Kakaopulver, getrocknete Früchte, Cornflakes, frische Erdbeeren und was ihr sonst so zuhause findet

P.S: Löffel nicht vergessen!

Und jetzt: Auffi aufn Berg! Viel Spaß Euch!

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